Neuigkeiten aus dem Wildpark

Neuigkeiten aus dem Wildpark Schwentinental

Donnerstag, 28. Juni 2012

Nachtschwärmer on Tour

Wildschweine sind in der freien Natur meistens nachts unterwegs, auf der Suche nach Futter. Sie sind sehr schlau und haben einen ausgezeichneten Geruchssinn, mit dem sie auch unterirdisch Nahrung wie z.B. Insekten (Kerfen), Kartoffeln oder ähnliches finden können.
Wirklich wählerisch sind die Wildschweine dabei jedoch nicht, sie sind Allesfresser und fressen von Eicheln, Kleintieren über Pilze bis hin zu Feldfrüchten alles, was ihnen unter die Nase (Rüssel/Wurfscheibe) kommt.






Man kann ein Wildschwein selbst in dunkler Nacht allein an seinem Umriss von einen normales Hausschwein unterscheiden. Sie haben einen sehr kräftigen Vorderkörper, wohingegen der Rest eher etwas schmaler gebaut ist. Der Kopf eines Wildschweines wirkt, im Gegensatz zum restlichen Körper, überdimensional groß, er läuft keilförmig nach vorne aus. Wildschweine haben insgesamt 44 Zähne, bekannt sind sie für ihre langen, gefährlichen Eckzähne. Diese können bei den Keilern (männliches Wildschwein) bis zu 20 cm lang werden (in Ausnahmefällen bis zu 30 cm) und sind als Imponierorgan und als Waffe besonders nützlich.
Wildschweine werden bis zu 1,55 m lang und können ein Gewicht von bis zu 200 kg erreichen. Bachen (weibliches Wildschwein) sind grundsätzlich etwas kleiner und leichter als ihre männlichen Begleiter. Das Gewicht und die Größe ist jedoch je nach Umfeld verschieden, besonders während der verschiedenen Jahreszeiten variiert das Gewicht der Tiere. Vollkommen ausgewachsen sind die Wildschweine in der Regel erst ab dem 5. Lebensjahr.




Auch hier im Wildpark sind so einige Wildschweine anzutreffen (im Gehege gegenüber vom großen Abenteuerspielplatz). Im Moment findet man dort auch ein paar Frischlinge (junge Wildschweine) vor. Diese sind bis zu ihrem 10. Lebensmonat gestreift, erst dann nehmen sie die Färbung der erwachsenen Artgenossen an. Die Tragezeit der Bachen beträgt etwa 114 bis 118 Tage („drei Monate, drei Wochen und drei Tage“).

Also schaut vorbei!


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Quelle: Amazon





Donnerstag, 21. Juni 2012

Die Taube


Hättet ihr es gewusst? Es gibt etwa 42 Tauben Gattungen und mehr als 300 Arten.

Hamburger Elster
Tauben sind zumeist Schwarmvögel, was nicht nur in der freien Natur, sondern auch in der Zucht zu erkennen ist. Die Geschlechter kann man meistens an den Augenringen unterscheiden, wobei bei den Männchen ein breiterer, dickerer Ring zu erkennen ist. Ein weiterer zu erkennbarer Unterschied ist das Gurren, was bei den männlichen Tauben lauter und kräftiger ausfällt.
Das einfach angelegte Nest besteht aus einem oder zwei Eiern. Eine Besonderheit der Taubenvögel ist die Kropfmilch, die der Ernährung der Jungvögel dient, welche übrigens bereits nach 2 Wochen flügge werden.
Ihre Nahrung ist fast ausschließlich pflanzlich. Der Unterschied zu anderen samenfressenden Vögeln besteht darin, dass Tauben nicht in der Lage sind, die Samen oder Körner zu enthülsen. Sie nehmen ihre Nahrung also ganz auf und verschlucken sie. Ein weiterer Unterschied zu anderen Vögeln ist, dass Tauben ihren Kopf beim Trinken nicht anheben, sondern das Wasser aufsaugen.

Frankfurter Lerche
 Fotos von Ute Davidsen